Nach 50 Jahren Patenverein
Patenbitten der FFW Wetzelsberg in Loitzendorf
Loitzendorf. Zünftige Blasmusik durch die „Hofdorfer Buam“ kündigte am Samstag den Loitzendorfern an, dass sich etwas Besonderes rührt. Die FFW Wetzelsberg hat sich auf den Weg gemacht, um die Patenschaft für ihr 150-jähriges Gründungsfest vom 5. bis 8. Juni zu erbitten. Mit dem Schirmherrn, drittem Bürgermeister Johann Stahl, dem Ehrenschirmherrn Alfons Wolf und Festfolge zog man zum Feuerwehrhaus, wo sie von den Loitzendorfern erwartet wurden.
Wetzelsbergs Vorstand Martin Haller, Festleiter Helmut Binder und Schirmherr Johann Stahl sowie Festmutter Karin Holzapfel brachten die Bitte kniend auf einem Holzbalken vor. Erfreut über die Anfrage, mussten erst einige Aufgaben bewältigt werden. Der Vorstand der Nachbarwehr, Josef Zeidler, hat sich mit seinem Team knifflige Spiele unter dem Motto „Zirkus“ ausgedacht. Los ging’s mit Pantomime. Die drei Vorstände mussten die von Festleiter Helmut Binder dargestellten Begriffe erraten.
Festdamen zeigten sich treffsicher beim Dosenwurf
Bei der zweiten Aufgabe war Balance gefordert. Auf einem zur Slackline gespannten B-Schlauch mussten die Fahnenträger mit einer Fahnenstange balancieren, ohne dass das oben liegende Ei zu Boden fiel. Beim Dosenwerfen zeigten die Festdamen ihre Treffsicherheit. Von den Ausschussmitgliedern musste mit zwei nachgebauten Minibagger-Konstruktionen eine Bierflasche so geschwenkt werden, dass die Krüge befüllt werden konnten. Die letzte Herausforderung bestand für die Festdamen und Begleitkinder darin, ein Puzzle mit einer vielsagenden Botschaft zusammenzusetzen.
Nach allen fünf erfolgreichen Spielen und dem fertigen Freundschaftsbild gab es ein klares „Ja“ der Loitzendorfer. Festleiter Helmut Binder, Festmutter Karin Holzapfel und Festbraut Lena Inhofer sowie Vorstand Martin Haller besiegelten mit dem Schirmherrn Johann Stahl als auch den Vorständen der FFW Loitzendorf, Josef Zeidler und Tobias Omasmeier, die Patenschaft mit der FFW Loitzendorf. Patenbraut Theresa Zollner übergab zur Erinnerung das beim Spiel entstandene Puzzlebild als Zeichen der Verbundenheit an die Wetzelsberger. Der Festverein überreichte zum Dank eine Holzbank mit den Wappen der beiden Wehren. Gemeinsam marschierte man zum Pfarrstadl, wo bei zünftiger Musik, Speis und Trank bis in die Nacht gefeiert wurde.
Fotos: DDM Photography